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Unternehmenswert für Ihr Maschinenbauunternehmen berechnen

Was ist Ihr Unternehmen wert?

Zehn Fragen, eine erste Spanne nach der Methode der Ertragswertmethode. Ohne dass Ihre Kunden, Ihr Team oder Ihr Wettbewerb etwas davon erfahren.

Schritt 1 von 10

Wie hoch war Ihr Unternehmensumsatz im Schnitt der letzten drei Jahre?

Gerechnet wird auf den Durchschnitt aus drei Kalenderjahren, damit ein einzelnes gutes oder schlechtes Jahr nicht durchschlägt. Wer seine Zahl kennt, bekommt eine engere Spanne.

Schritt 2 von 10

Wie viel davon blieb als Gewinn übrig?

Vor Steuern, nach allen Kosten des Unternehmensbetriebs — und ohne Ihren eigenen Lohn, danach fragen wir gleich.

Schritt 3 von 10

Was müssten Sie einem angestellten Geschäftsführer zahlen, der Ihre Arbeit macht?

Bruttojahresgehalt. Die Hinweise der Bundesärztekammer setzten dafür 76.000 € an — im Jahr 2008. Nennen Sie, was heute gilt; wir staffeln den Betrag danach nach Ihrer Größe, wie es die Methode vorsieht.

Schritt 4 von 10

Gibt es eine zweite Führungsebene?

Ein Unternehmen mit eigener Konstruktions-, Vertriebs- und Fertigungsleitung arbeitet weiter, wenn Sie gehen.

Schritt 5 von 10

Kommen Ihre Kunden zu Ihnen oder ins Haus?

Was an Ihrer Person hängt, geht mit Ihnen. Ein Käufer sieht genau darauf.

Schritt 6 von 10

Wie viel Ihres Umsatzes kommt aus Service und Ersatzteilen?

Eine verkaufte Maschine bringt einmal Umsatz. Eine Maschine, die beim Kunden läuft, bringt zwanzig Jahre lang Ersatzteile und Wartung.

Schritt 7 von 10

Wie ist Ihr Unternehmen aufgestellt?

Schritt 8 von 10

In welchem Bundesland liegt Ihr Unternehmen?

Damit ordnen wir Ihr Unternehmen dem passenden Käuferkreis zu. Gröber als das Bundesland wird es nicht: Nach Ort oder Landkreis fragen wir nicht.

Schritt 9 von 10

Was haben Sie vor?

Die Antwort ändert nichts an Ihrer Wertspanne. Sie entscheidet, was wir Ihnen danach anbieten.

Schritt 10 von 10

Sollen wir Ihr Unternehmen anonym anbieten?

Kostenfrei und unabhängig von der Broschüre. Ihr Unternehmen erscheint dann als anonymes Angebot, auf der Plattform und im Käufernetz.

Kostenfrei · ohne Firmenname · ohne Registrierung · Ergebnis sofort am Bildschirm

Im Maschinenbau steht der größere Teil des Werts nicht im Auftragsbuch, sondern im Feld: in den Maschinen, die seit Jahren beim Kunden laufen und Ersatzteile brauchen.

Von der Redaktion · Zuletzt aktualisiert am 12. September 2026
Inhalt
  1. Wie ein Maschinenbauunternehmen bewertet wird
  2. Warum das Servicegeschäft schwerer wiegt als der Auftragseingang
  3. Die neue Maschinenverordnung wird beim Verkauf geprüft
  4. Was den Wert eines Maschinenbauunternehmens nach oben und unten zieht
  5. Wie der Verkauf eines Maschinenbauunternehmens abläuft
  6. Was der Verkauf eines Maschinenbauunternehmens kostet
  7. Häufige Fragen zum Verkauf eines Maschinenbauunternehmens
  8. Andere Branchen

Wie ein Maschinenbauunternehmen bewertet wird

Gerechnet wird über ein Vielfaches des bereinigten EBITDA — des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, um Einmaleffekte und betriebsfremde Posten bereinigt.

Dieselbe Bezugsgröße wie auf allen Rechnern dieses Portals. Was den Maschinenbau unterscheidet, ist die Größenklasse: Ein Betrieb, der für einen Investor zählt, liegt über fünf Millionen Euro Umsatz, und dort zahlt der Markt höhere Faktoren als bei den kleineren Betrieben, die wir sonst bewerten.

SchrittWas die Hinweise dazu sagen
Übertragbarer UmsatzDer Durchschnitt der letzten drei KalenderjahreGrundlage
abzüglich übertragbarer KostenOhne nicht übertragbare und ohne kalkulatorische Kosten= übertragbarer Gewinn
abzüglich kalkulatorisches ArztgehaltNach Umsatz gestaffelt — der Schritt, der über den Wert kleiner Praxen entscheidet20 %100 %
mal PrognosemultiplikatorEinzelpraxis 2,0 Jahre, Berufsausübungsgemeinschaft 2,5 Jahre= ideeller Wert
zuzüglich SubstanzwertGeräte, Einrichtung, Warenlager — getrennt bewertet, nicht im Ergebnis dieses Rechners enthalten= Praxiswert
Ab diesem Umsatzwird so viel Arztgehalt abgezogen
40.000 €20 %
65.000 €30 %
90.000 €40 %
115.000 €50 %
140.000 €60 %
165.000 €70 %
190.000 €80 %
215.000 €90 %
240.000 €100 %

Zum Betrag: Die Hinweise setzten 76.000 € an — im Jahr 2008. Der Rechner fragt stattdessen, was ein angestellter Behandler heute kosten würde, und staffelt diesen Betrag nach der Tabelle. Eine erfundene Fortschreibung wäre schlechter als eine Selbstauskunft.

Quelle: Prognosemultiplikator: Für diese Branche ist kein Verfahren veröffentlicht, der Wert ist aus der modifizierten Ertragswertmethode übertragen (Annahme, Stand 15.09.2026)

Warum das Servicegeschäft schwerer wiegt als der Auftragseingang

Eine verkaufte Maschine bringt einmal Umsatz. Danach läuft sie fünfzehn oder zwanzig Jahre beim Kunden und braucht Ersatzteile, Wartung, gelegentlich einen Umbau — und zwar von Ihnen, weil niemand sonst die Teile liefert und die Steuerung kennt.

Für einen Käufer ist dieser Teil des Geschäfts der wertvollere. Er ist margenstärker als das Neugeschäft, er ist planbar, und er läuft weiter, auch wenn ein Jahr lang keine Maschine bestellt wird. Genau deshalb überstehen Maschinenbauer mit großer installierter Basis Nachfrageeinbrüche besser als solche ohne.

Es ist derselbe Mechanismus, der auf diesem Portal den Wartungsvertrag im SHK-Betrieb und den Prüfbestand im Metallbau trägt. Nur bindet der Kunde hier nicht eine Pflicht, sondern die Maschine selbst.

Die neue Maschinenverordnung wird beim Verkauf geprüft

Konformitätsunterlagen sind in dieser Branche ein Prüfpunkt der Due Diligence. Seit die EU-Maschinenverordnung einen festen Stichtag gesetzt hat, sind sie außerdem ein Zeitpunkt.

Die Verordnung (EU) 2023/1230 wurde am 29. Juni 2023 im Amtsblatt veröffentlicht und löst die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ab. Maschinen, die ab dem 20. Januar 2027 in Verkehr gebracht werden, müssen ihre Anforderungen erfüllen; bis zum 19. Januar 2027 gilt die Richtlinie weiter.

Für die Bewertung heißt das: Wer sein Portfolio bis dahin umgestellt hat, verhandelt besser. Wer die Aufgabe vor sich herschiebt, überträgt sie dem Käufer, und der zieht den Aufwand vom Preis ab. Für Maschinen, die bereits beim Kunden stehen, ändert sich nichts — die Verordnung betrifft das Inverkehrbringen.

Was den Wert eines Maschinenbauunternehmens nach oben und unten zieht

MerkmalWirkung auf den Faktor
Die Kunden kommen ins Haus, nicht zu einer Personwerterhöhend
Service und Ersatzteile über ein Drittel des Umsatzeswerterhöhend
Die Kunden kommen zu Ihnen persönlichwertmindernd
Kaum Servicegeschäftwertmindernd

Warum hier keine Prozentzahlen stehen: Belegt ist bei diesen Merkmalen die Richtung, nicht die Höhe. Eine Zahl erscheint hier erst, wenn wir sie belegen können — und dann rechnet der Rechner oben sie auch ein.

Quelle: Prognosemultiplikator: Für diese Branche ist kein Verfahren veröffentlicht, der Wert ist aus der modifizierten Ertragswertmethode übertragen (Annahme, Stand 15.09.2026)

Was ist Ihr Unternehmen wert?

Zehn Fragen genügen für eine erste Spanne. Ohne Firmenname, ohne Registrierung.

Jetzt berechnen

Wie der Verkauf eines Maschinenbauunternehmens abläuft

  1. 1
    WertermittlungSie normieren das Ergebnis: betriebsfremde Aufwendungen heraus, Geschäftsführergehalt auf Marktniveau, Einmaleffekte bereinigt. Daraus wird das EBITDA, über das gerechnet wird.
  2. 2
    Servicegeschäft sichtbar machenWie viele Maschinen stehen im Feld, wie alt sind sie, welcher Umsatz kommt aus Ersatzteilen, Wartung und Umbauten. Dieser Teil wird beim ersten Blick auf die Zahlen fast immer unterschätzt.
  3. 3
    Unterlagen ordnenDrei Jahresabschlüsse, Auftragsbestand mit Terminen, Kundenkonzentration, Schutzrechte, Konformitätsunterlagen, Personal mit Qualifikationen, offene Gewährleistungsfälle.
  4. 4
    Anonyme AnspracheWir stellen Ihr Unternehmen ohne Namen vor: Aufstellung, Größenordnung, Region, Serviceanteil. Ihre Kunden, Ihre Lieferanten und Ihr Wettbewerb erfahren nichts.
  5. 5
    Prüfung und VertragIn dieser Größenklasse führt der Käufer eine förmliche Due Diligence durch. Das dauert länger als in den handwerklichen Branchen und ist der Grund, warum ein Verkauf hier selten unter zwölf Monaten abgeschlossen ist.

Was der Verkauf eines Maschinenbauunternehmens kostet

Für Sie als Abgeber entstehen über uns keine Kosten. Bezahlt werden wir von der Käuferseite, und zwar erst, wenn Sie Ihre Daten ausdrücklich für einen bestimmten Käufer freigegeben haben.

Kosten entstehen Ihnen an anderer Stelle, und in dieser Größenklasse mehr als anderswo: Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für die Aufbereitung, Anwalt für Kaufvertrag und Garantien, gegebenenfalls ein M&A-Berater für die Verhandlung. Das ist der Unterschied zum Handwerksbetrieb, bei dem der Steuerberater oft genügt.

Besonderheiten je Schwerpunkt

Eigenes Produkt

  • Die installierte Basis bringt Ersatzteile und Service über Jahrzehnte
  • Schutzrechte und Marke sind eigenständige Werte
  • Konformitätsunterlagen werden in der Prüfung des Käufers durchgesehen

Lohn- und Auftragsfertigung

  • Der Wert steckt im Maschinenpark und in der Auslastung
  • Abhängigkeit von wenigen Auftraggebern ist das Hauptrisiko
  • Kein eigenes Produkt, dafür kein Entwicklungsrisiko

Sondermaschinen und Anlagenbau

  • Projektgeschäft mit langen Laufzeiten und hoher Vorfinanzierung
  • Das Wissen hängt an einzelnen Konstrukteuren
  • Referenzen sind der Zugang zum nächsten Auftrag
Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Verkauf eines Maschinenbauunternehmens

Warum liegen die Faktoren hier höher als auf den anderen Seiten?

Weil die Größenklasse eine andere ist. Gerechnet wird überall über das bereinigte EBITDA, aber der Markt zahlt für größere Betriebe mehr: Die belegten Spannen für den Maschinenbau liegen bei 3,5 bis 4,5 unter fünf Millionen Euro Umsatz und bei 4,6 bis 6,0 darüber (DUB KMU-Multiples, Q2/2026). Diese Seite rechnet mit der oberen Klasse.

Warum zählt das Servicegeschäft mehr als der Auftragseingang?

Weil es bleibt. Eine verkaufte Maschine bringt einmal Umsatz und danach zwanzig Jahre lang Ersatzteile, Wartung und Umbauten — und zwar bei Ihnen, weil niemand sonst die Teile liefert. Dieser Erlös ist margenstark und läuft weiter, auch wenn ein Jahr lang keine neue Maschine bestellt wird. Ein Käufer rechnet damit, und deshalb fragt der Rechner in Schritt 4 danach.

Was ist mit der neuen Maschinenverordnung?

Sie ist ein Prüfpunkt und ein Zeitpunkt. Die Verordnung (EU) 2023/1230 löst die Maschinenrichtlinie ab; für Maschinen, die ab dem 20. Januar 2027 in Verkehr gebracht werden, gelten ihre Anforderungen. Wer sein Portfolio bis dahin umgestellt hat, verhandelt besser. Wer die Aufgabe vor sich herschiebt, überträgt sie dem Käufer, und der zieht sie vom Preis ab. Für Bestandsmaschinen, die bereits beim Kunden stehen, ändert sich nichts.

Mein größter Kunde macht 40 Prozent des Umsatzes. Wie schlimm ist das?

Es ist der häufigste Abschlag dieser Branche. Ein Käufer sieht darin nicht einen guten Kunden, sondern ein Risiko, das er nach dem Kauf trägt. Manchmal lässt sich das über die Kaufpreisstruktur auffangen, etwa über einen Teilbetrag, der von der Kundenbindung nach der Übergabe abhängt. Besser ist, die Abhängigkeit vor dem Verkauf zu verringern, und das braucht Jahre, nicht Monate.

Wie lange dauert der Verkauf?

Länger als in den handwerklichen Branchen dieses Portals, meist zwölf bis vierundzwanzig Monate. Der Grund ist die förmliche Due Diligence: Zahlen, Verträge, Schutzrechte, Produkthaftung und Konformität werden systematisch durchgesehen.

Wer kauft ein Maschinenbauunternehmen?

Anders als bei den Handwerksbetrieben überwiegend Beteiligungsgesellschaften und strategische Käufer aus derselben oder einer angrenzenden Technologie. Das hat einen nüchternen Grund: Von den Investoren, die eine Zielgröße nennen, verlangen die meisten mindestens zehn Millionen Euro Umsatz. Ein Maschinenbauer erreicht diese Schwelle, ein Handwerksbetrieb nicht.

Was passiert mit meinen Mitarbeitern?

Bei einem Betriebsübergang gehen bestehende Arbeitsverhältnisse nach § 613a BGB mit allen Rechten und Pflichten auf den Erwerber über. In dieser Branche ist das ein Kaufargument: Konstrukteure und Facharbeiter mit Produktkenntnis sind der Grund, warum ein Käufer kauft, statt selbst zu entwickeln.

Was kostet mich das?

Für Sie nichts. Bezahlt werden wir von den Käufern, und zwar erst dann, wenn Sie Ihre Daten ausdrücklich für einen bestimmten Käufer freigegeben haben.